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Holcim unterzeichnet Grundsatzvereinbarung im Zusammenhang mit der Verstaatlichung der venezolanischen Konzerngesellschaft

August 19, 2008


Im April 2008 hatte die venezolanische Regierung angekündigt, alle von internationalen Konzernen beherrschten Zementunternehmen des Landes zu mindestens 60 Prozent in staatlichen Besitz zu überführen. Am 18. Juni wurde das entsprechende Dekret publiziert.

Am 18. August wurde in Caracas eine Grundsatzvereinbarung zwischen der venezolanischen Regierung und Holcim unterzeichnet. Sie sieht vor, dass Holcim Venezuela zu 85 Prozent an den Staat übergeht und der Holcim-Konzern weiterhin eine Beteiligung von 15 Prozent am Unternehmen hält. Über die Entschädigung sind sich die Parteien grundsätzlich einig - eine finanzielle "Due Diligence" ist aber noch ausstehend. Der definitive Verkaufsvertrag soll in den kommenden Wochen ausgearbeitet und unterzeichnet werden. Holcim hat in den Verhandlungen darauf hingewirkt, dass die Interessen von Holcim und der Mitarbeiter vor Ort strikt gemäss dem zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und dem Staate Venezuela bestehenden Investitionsschutzabkommen gewahrt bleiben.

Im Jahr 2007 erwirtschaftete Holcim Venezuela einen Umsatz von rund USD 200 Millionen, was etwa 1 Prozent des Konzernumsatzes entspricht.
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Holcim ist einer der weltweit führenden Anbieter von Zement und Zuschlagstoffen (Schotter, Kies und Sand) einschliesslich weiterer Geschäftsaktivitäten wie Transportbeton und Asphalt inklusive Serviceleistungen. Der Konzern hält Mehrheits- und Minderheitsbeteiligungen in mehr als 70 Ländern auf allen Kontinenten.
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Diese Mitteilung ist auch in Englisch erhältlich.
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