NON-GAAP MEASURES - GERMAN

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Ab dem Gesamtjahr 2021

Auf vergleichbarer Basis

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Geschäftsjahr und im Vorjahr) und der Währungseinflüsse (aktuelle Geschäftsjahreszahlen werden mit Vorjahreswechselkursen umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Wiederkehrende Betriebskosten

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Wiederkehrendes EBITDA nach Leasingverhältnissen

- Nettoverkaufsertrag und

- Anteil am Ergebnis von Joint Ventures.

Wiederkehrender EBITDA

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Betriebsgewinn/-verlust (EBIT)

- Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen und

- Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

Der wiederkehrende EBITDA nach Leasingverhältnissen ist definiert als wiederkehrender EBITDA abzüglich der Abschreibung auf Nutzungsrechte.

Wiederkehrender EBIT

Der wiederkehrende EBIT ist definiert als Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) bereinigt um Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten sowie um Wertminderungen auf Betriebsanlagen.

Wiederkehrende EBIT-Marge

Wiederkehrender EBIT dividiert durch den Nettoverkaufsertrag.

Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und andere nicht-operative Positionen

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und wesentlichen Sachanlagen und andere nicht-operative Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste aus zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Wertminderungsaufwendungen, die aufgrund der Anwendung der Methode «beizulegender Zeitwert abzüglich Veräusserungskosten» erfasst wurden, und andere nicht geschäftsbezogene Rechtsfälle.

Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) vor Wertminderungen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Betriebsgewinn/-verlust

- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Aktiven

Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Konzerngewinn (-verlust)

- Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften und

- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

Auf die Aktionäre von Holcim Ltd entfallender Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung)

+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen

- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow nach Leasingverhältnissen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Cashflow aus Geschäftstätigkeit

- Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto und

- Rückzahlung von langfristigen Leasingverbindlichkeiten

Cash Conversion

Cash Conversion ist wie folgt definiert: Free Cashflow nach Leasingverhältnissen dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA nach Leasingverhältnissen

Investitionen in nachhaltige Aktivitäten („Green Capex“) (in Mio. CHF)

Nachhaltige Investitionen mit erheblichen positiven Auswirkungen in den Bereichen Dekarbonisierung von Prozessen, saubere Energie, kohlenstoffeffizientes Bauen, Kreislaufwirtschaft, Biodiversität, Luft und Wasser sowie Communities, wie zum Beispiel Investitionen in Kohlenstoffabscheidung, Wärmerückgewinnung, 3D-Druck, Elektroflotten, Technologien auf Basis von kalziniertem Ton, alternative Brennstoffe und Anlagen auf Basis von alternativen Rohstoffen.

Recycelte Bau- und Abbruchabfälle (CDW) (Millionen Tonnen)

Recycelte Bau- und Abbruchabfälle fallen beim Bau, der Sanierung, der Reparatur und dem Abriss von Häusern, grossen Bauwerken, Strassen, Brücken, Pfeilern und Dämmen an. Dazu zählen alternative Rohstoffe, recycelte Zuschlagstoffe, Asphalt und Rücklaufbeton, die in Zement, Zuschlagstoffen, Transportbeton, Asphalt und Betonprodukten wiederverwendet werden.

Nettofinanzschulden («Nettoverschuldung»)

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten

- Flüssige Mittel

- Derivative Aktiven (kurzfristig und langfristig)

Verschuldungsgrad

Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA wird als Kennzahl für das Finanzrisiko genutzt und zeigt, wie viele Jahre der Konzern zur Tilgung seiner Schulden brauchen würde

Investiertes Kapital

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Total Eigenkapital

+ Nettofinanzschulden

- Zur Veräusserung gehaltene Aktiven

+ Zur Veräusserung gehaltene Verbindlichkeiten

- Kurzfristige Finanzforderungen und

- Langfristige Finanzinvestitionen und sonstige langfristige Aktiven

Nettobetriebsgewinn/-verlust nach Steuern («NOPAT»)*

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Nettobetriebsgewinn/-verlust (wiederkehrender EBIT und Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen)

- Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des Steuersatzes des Konzerns auf den oben definierten Nettobetriebsgewinn/-verlust)

Netto-CO2-Emissionen zementgebundener Materialien (kg/Tonne)

Bei den Netto-CO2-Emissionen handelt es sich um CO2-Emissionen, die bei der Kalzinierung der Rohstoffe sowie bei der Verbrennung von traditionell zur Befeuerung von Zementöfen oder für andere Zwecke verwendeten Brennstoffen freigesetzt werden. Zu den zementgebundenen Materialien zählen die für die Klinkerproduktion eingesetzten Volumen, aber auch die in der Zementherstellung verbrauchten sowie extern verkauften oder verarbeiteten mineralischen Bindemittel.

Verarbeiteter Abfall (Millionen Tonnen)

Das Gesamtvolumen der aus Abfall gewonnenen Ressourcen umfasst: alternative Brennstoffe, alternative Rohstoffe, selbst verbrauchte und/oder extern verkaufte und verwendete mineralische Bindemittel, in der Industrie verwendeter Gips, hergestellte und/oder verbrauchte alternative Zuschlagstoffe sowie rezyklierter Asphalt.

Süsswasserentnahme (Liter/Tonne zementgebundener Materialien)

Gesamtvolumen des vom Zementwerk entnommenen Süsswassers dividiert durch das Total des produzierten zementgebundenen Materials.

Häufigkeitsrate unfallbedingter Absenzen (LTIFR)

Anzahl unfallbedingter Absenzen pro Million geleisteter Arbeitsstunden.

Kapitalrendite (ROIC)

Die Kennzahl ist wie folgt definiert: Nettobetriebsgewinn/-verlust nach Steuern («NOPAT») dividiert durch das durchschnittliche investierte Kapital. Der Durchschnitt wird berechnet als Summe des investierten Kapitals zum Beginn der Periode und demjenigen am Ende der Periode, dividiert durch zwei (auf einer rollierenden Zwölfmonatsbasis). Bei einer wesentlichen Abweichung im Verlauf des Jahres wird das investierte Anfangskapital pro rata temporis angepasst

Tonne

Tonne bezieht sich auf metrische Tonne (1’000 Kilogramm)

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Ab 1. Halbjahr 2021

Auf vergleichbarer Basis

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2021 und 2020) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2021 werden mit Wechselkursen von 2020 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Wiederkehrende Fixkosten

Wiederkehrende Fixkosten umfassen alle wiederkehrenden Kosten, die nicht unmittelbar mit Absatzvolumen zusammenhängen, beispielsweise Instandhaltung, Personalkosten in der Produktion, Verwaltungs-, Marketing- und Vertriebskosten, Leistungen Dritter und Abschreibung auf Nutzungsrechte. Wiederkehrende Fixkosten sind Teil der wiederkehrenden Betriebskosten.

Wiederkehrende variable Kosten

Wiederkehrende variable Kosten umfassen wiederkehrende Betriebskosten, die unmittelbar mit Absatzvolumen zusammenhängen, beispielsweise Einkäufe von Rohstoffen und Fertigerzeugnissen, Bestandsveränderungen, Energiekosten, steinbruchbezogene Outsourcingkosten und Distributionskosten. Die Summe aus wiederkehrenden Fixkosten und wiederkehrenden variablen Kosten entspricht dem Gesamtwert der wiederkehrenden Betriebskosten.

Wiederkehrende Betriebskosten

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

- Nettoverkaufsertrag und

- Anteil am Ergebnis von Joint Ventures

Wiederkehrender EBITDA

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Betriebsgewinn/-verlust (EBIT)

- Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen und

- Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

Der wiederkehrende EBITDA nach Leasingverhältnissen ist definiert als wiederkehrender EBITDA abzüglich der Abschreibung auf Nutzungsrechte.

Wiederkehrender EBIT

Der wiederkehrende EBIT ist definiert als Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) bereinigt um Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten sowie um Wertminderungen auf Betriebsanlagen.

Wiederkehrende EBIT-Marge

Wiederkehrender EBIT dividiert durch den Nettoverkaufsertrag.

Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und andere nicht-operative Positionen

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und wesentlichen Sachanlagen und andere nicht-operative Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste aus zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Wertminderungsaufwendungen, die aufgrund der Anwendung der Methode «beizulegender Zeitwert abzüglich Veräusserungskosten» erfasst wurden, und andere nicht geschäftsbezogene Rechtsfälle.

Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) vor Wertminderungen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Betriebsgewinn/-verlust

- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Aktiven

Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Konzerngewinn (-verlust)

- Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften und

- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

Auf die Aktionäre von Holcim Ltd entfallender Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung)

+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen

- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow nach Leasingverhältnissen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Cashflow aus Geschäftstätigkeit

- Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto und

- Rückzahlung von langfristigen Leasingverbindlichkeiten

Cash Conversion

Cash Conversion ist wie folgt definiert: Free Cashflow nach Leasingverhältnissen dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA nach Leasingverhältnissen

Nettofinanzschulden («Nettoverschuldung»)

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten

- Flüssige Mittel

- Derivative Aktiven (kurzfristig und langfristig)

Verschuldungsgrad

Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA wird als Kennzahl für das Finanzrisiko genutzt und zeigt, wie viele Jahre der Konzern zur Tilgung seiner Schulden brauchen würde

Investiertes Kapital

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Total Eigenkapital

+ Nettofinanzschulden

- Zur Veräusserung gehaltene Aktiven

+ Zur Veräusserung gehaltene Verbindlichkeiten

- Kurzfristige Finanzforderungen und

- Langfristige Finanzinvestitionen und sonstige langfristige Aktiven

Nettobetriebsgewinn/-verlust nach Steuern («NOPAT»)*

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Nettobetriebsgewinn/-verlust (wiederkehrender EBIT und Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen)

- Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des Steuersatzes des Konzerns auf den oben definierten Nettobetriebsgewinn/-verlust)

Netto-CO2-Emissionen zementgebundener Materialien (kg/Tonne)

Bei den Netto-CO2-Emissionen handelt es sich um CO2-Emissionen, die bei der Kalzinierung der Rohstoffe sowie bei der Verbrennung von traditionell zur Befeuerung von Zementöfen oder für andere Zwecke verwendeten Brennstoffen freigesetzt werden. Zu den zementgebundenen Materialien zählen die für die Klinkerproduktion eingesetzten Volumen, aber auch die in der Zementherstellung verbrauchten sowie extern verkauften oder verarbeiteten mineralischen Bindemittel.

Verarbeiteter Abfall (Millionen Tonnen)

Das Gesamtvolumen der aus Abfall gewonnenen Ressourcen umfasst: alternative Brennstoffe, alternative Rohstoffe, selbst verbrauchte und/oder extern verkaufte und verwendete mineralische Bindemittel, in der Industrie verwendeter Gips, hergestellte und/oder verbrauchte alternative Zuschlagstoffe sowie rezyklierter Asphalt.

Süsswasserentnahme (Liter/Tonne zementgebundener Materialien)

Gesamtvolumen des vom Zementwerk entnommenen Süsswassers dividiert durch das Total des produzierten zementgebundenen Materials.

Häufigkeitsrate unfallbedingter Absenzen (LTIFR)

Anzahl unfallbedingter Absenzen pro Million geleisteter Arbeitsstunden.

Tonne

Tonne bezieht sich auf metrische Tonne (1’000 Kilogramm)

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Ab dem Gesamtjahr 2020

Auf vergleichbarer Basis

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2020 und 2019) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2020 werden mit Wechselkursen von 2019 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Wiederkehrende Fixkosten

Wiederkehrende Fixkosten umfassen alle wiederkehrenden Kosten, die nicht unmittelbar mit Absatzvolumen zusammenhängen, beispielsweise Instandhaltung, Personalkosten in der Produktion, Verwaltungs-, Marketing- und Vertriebskosten, Leistungen Dritter und Abschreibung auf Nutzungsrechte. Wiederkehrende Fixkosten sind Teil der wiederkehrenden Betriebskosten.

Wiederkehrende variable Kosten

Wiederkehrende variable Kosten umfassen wiederkehrende Betriebskosten, die unmittelbar mit Absatzvolumen zusammenhängen, beispielsweise Einkäufe von Rohstoffen und Fertigerzeugnissen, Bestandsveränderungen, Energiekosten, steinbruchbezogene Outsourcingkosten und Distributionskosten. Die Summe aus variablen und fixen wiederkehrenden Kosten entspricht dem Gesamtwert der wiederkehrenden Betriebskosten.

Wiederkehrende Betriebskosten

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

- Nettoverkaufsertrag und

- Anteil am Ergebnis von Joint Ventures

Wiederkehrender EBITDA

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Betriebsgewinn/-verlust (EBIT)

- Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen und - Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

Der wiederkehrende EBITDA nach Leasingverhältnissen ist definiert als wiederkehrender EBITDA abzüglich der Abschreibung auf Nutzungsrechte.

Wiederkehrender EBIT

Der wiederkehrende EBIT ist definiert als Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) bereinigt um Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten sowie um Wertminderungen auf Betriebsanlagen.

Wiederkehrende EBIT-Marge

Wiederkehrender EBIT dividiert durch den Nettoverkaufsertrag.

Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und andere nicht-operative Positionen

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und wesentlichen Sachanlagen und andere nicht-operative Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste aus zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Minderheitsbeteiligungen und andere bedeutende Rechtsstreitigkeiten.

Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Konzerngewinn (-verlust)

- Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften und

- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

Auf die Aktionäre von LafargeHolcim Ltd entfallender Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung)

+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen

- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow nach Leasingverhältnissen

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/- Cashflow aus Geschäftstätigkeit

- Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto und

- Rückzahlung von langfristigen Leasingverbindlichkeiten

Cash Conversion

Cash Conversion ist wie folgt definiert: Free Cashflow nach Leasingverhältnissen dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA nach Leasingverhältnissen

Nettofinanzschulden („Nettoverschuldung“)

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten

- Flüssige Mittel

- Derivative Aktiven (kurzfristig und langfristig)

Verschuldungsgrad

Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA wird als Kennzahl für das Finanzrisiko genutzt und zeigt, wie viele Jahre der Konzern zur Tilgung seiner Schulden brauchen würde.

Investiertes Kapital

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+ Total Eigenkapital + Nettofinanzschulden

– Zur Veräusserung gehaltene Aktiven

+ Zur Veräusserung gehaltene Verbindlichkeiten

– Kurzfristige Finanzforderungen und

– Langfristige Finanzinvestitionen und sonstige langfristige Aktiven

Nettobetriebsgewinn/-verlust nach Steuern („NOPAT“)*

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/– Nettobetriebsgewinn/-verlust (wiederkehrender EBIT und Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen)

- Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des Steuersatzes des Konzerns auf den oben definierten Nettobetriebsgewinn/-verlust)

Kapitalrendite (ROIC)

Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

Nettobetriebsgewinn/-verlust nach Steuern („NOPAT“) dividiert durch das durchschnittliche investierte Kapital. Der Durchschnitt wird berechnet als Summe des investierten Kapitals zum Beginn der Periode und demjenigen am Ende der Periode, dividiert durch zwei (auf einer rollierenden Zwölfmonatsbasis)

Tonne

Tonne bezieht sich auf metrische Tonne (1 000 Kilogramm)

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Ab 1. Halbjahr 2020

Auf vergleichbarer Basis

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2020 und 2019) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2020 werden mit Wechselkursen von 2019 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Wiederkehrende Fixkosten

Wiederkehrende Fixkosten umfassen alle wiederkehrenden Kosten, die nicht unmittelbar mit Absatzvolumen zusammenhängen, beispielsweise Instandhaltung, Personalkosten in der Produktion, Verwaltungs-, Marketing- und Vertriebskosten, Leistungen Dritter und Abschreibung auf Nutzungsrechte.

Wiederkehrende variable Kosten

Wiederkehrende variable Kosten umfassen wiederkehrende Betriebskosten, die unmittelbar mit Absatzvolumen zusammenhängen, beispielsweise Einkäufe von Rohstoffen und Fertigerzeugnissen, Bestandveränderungen, Energiekosten, steinbruchbezogene Outsourcingkosten und Distributionskosten. Die Summe aus variablen und fixen wiederkehrenden Kosten entspricht dem Gesamtwert der wiederkehrenden Betriebskosten.

Wiederkehrende Betriebskosten

Die wiederkehrenden Betriebskosten sind eine Kennzahl zur Erfassung aller wiederkehrenden Kosten. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:

+/- Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

- Nettoverkaufsertrag

- Anteil am Ergebnis von Joint Ventures.

Wiederkehrender EBITDA

Der wiederkehrende EBITDA (Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ist eine Kennzahl zur Messung der Leistungsfähigkeit des Konzerns ohne Einmaleffekte. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:

+/- Betriebsgewinn (EBIT)

- Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen

- Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten

Wiederkehrende EBITDA-Marge

Die wiederkehrende EBITDA-Marge ist eine Kennzahl zur Messung der Rentabilität des Konzerns ohne Einmaleffekte. Die Messgrösse ist definiert als wiederkehrender EBITDA dividiert durch den Nettoverkaufsertrag.

Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

Der wiederkehrende EBITDA nach Leasingverhältnissen (Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) ist eine Kennzahl zur Messung der Leistungsfähigkeit des Konzerns einschliesslich Abschreibungen auf Leasingobjekte und ohne Einmaleffekte.

Der wiederkehrende EBITDA nach Leasingverhältnissen ist definiert als wiederkehrender EBITDA abzüglich der Abschreibung auf Nutzungsrechte.

Wiederkehrender EBIT

Der wiederkehrende EBIT ist definiert als Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) bereinigt um Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten sowie um Wertminderungen auf Betriebsanlagen.

Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten

Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten umfassen bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und andere nicht-operative Positionen

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und andere nicht-operative Positionen umfassen Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und wesentlichen Sachanlagen und andere nicht-operative Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste aus zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Minderheitsbeteiligungen und andere bedeutende Rechtsstreitigkeiten.

Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen

Der Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen schliesst Wertminderungen und Kapitalgewinne und -verluste aus der Veräusserung von Beteiligungen aus, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil der laufenden Aktivitäten des Konzerns angesehen werden können. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:

+/- Konzerngewinn/-verlust

- Gewinne und Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften

- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen

Der Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen ist eine Kennzahl zur Messung der theoretischen Rentabilität pro ausstehender Aktie basierend auf dem Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen. Die Messgrösse ist definiert als auf die Aktionäre von LafargeHolcim entfallender Konzerngewinn/-verlust vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Die Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto sind eine Kennzahl zur Messung des aufgewendeten Geldflusses zur Erhaltung oder Erweiterung der Sachanlagen. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:

+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung)

+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen

- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow nach Leasingverhältnissen

Der Free Cashflow nach Leasingverhältnissen ist eine Kennzahl zur Messung der Höhe der durch den Konzern erwirtschafteten flüssigen Mittel, nach Abzug von Geldflüssen für die Erhaltung oder Erweiterung von Sachanlagen. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:

+/- Cashflow aus Geschäftstätigkeit

- Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

- Rückzahlung von langfristigen Leasingverbindlichkeiten

Nettofinanzschulden („Nettoverschuldung“)

Die Nettofinanzschulden („Nettoverschuldung“) sind eine Kennzahl zur Messung der finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns nach Abzug der flüssigen Mittel. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:

+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten

- Flüssige Mittel

- Derivative Aktiven (kurzfristig und langfristig)

Verschuldungsgrad

Das Verhältnis von Nettofinanzschulden zu wiederkehrendem EBITDA wird als Kennzahl für das Finanzrisiko genutzt und zeigt, wie viele Jahre der Konzern zur Tilgung seiner Schulden brauchen würde.

Cash Conversion

Die Cash Conversion ist eine Kennzahl zur Messung der Fähigkeit des Konzerns, Gewinne in verfügbare flüssige Mittel zu überführen. Sie ist definiert als Free Cashflow nach Leasingverhältnissen dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA nach Leasingverhältnissen.

Umschlagsdauer des Nettoumlaufvermögens

Die Umschlagsdauer des Nettoumlaufvermögens ist eine Effizienzquote, die die Höhe der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Vorräte im Vergleich zum Umsatz, auf einer rollierenden 12-Monatsbasis misst. Zur besseren Vergleichbarkeit wird dieser Indikator auf Basis eines vergleichbaren Konsolidierungskreises und vergleichbarer Wechselkurse berechnet. Der Indikator ist definiert als:

+ Debitorenlaufzeit (DSO, Days Sales Outstanding);

+ Lagerumschlagshäufigkeit (DIO, Days Inventory Outstanding);

- Kreditorenlaufzeit (DPO, Days Payable Outstanding).

Leistungen an Arbeitnehmer und andere betriebliche Posten

Leistungen an Arbeitnehmer und andere betriebliche Posten beinhalten die nicht-zahlungswirksamen Auswirkungen der Personalvorsorge auf das Betriebsergebnis abzüglich etwaiger Barzahlungen, die nicht-zahlungswirksamen Auswirkungen der Rückstellungen für spezifische Geschäftsrisiken abzüglich etwaiger Barzahlungen, die nicht zahlungswirksamen aktienbasierten Vergütungsaufwendungen und sonstige nicht zahlungswirksame Betriebskosten.

Veränderung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten

Die Veränderung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten beinhaltet die Nettoveränderung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten, die noch nicht gesondert in der Konzern-Kapitalflussrechnung ausgewiesen oder die nicht steuerlicher oder finanzieller Natur sind.

Nicht-GAAP-konforme Kennzahlen - ab Q1 2020

Wiederkehrender EBITDA nach Leasingverhältnissen

Wiederkehrender EBITDA abzüglich. Abschreibungen auf Nutzungsrechte.

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Ab dem Gesamtjahr 2019

Like for Like (auf vergleichbarer Basis)

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2019 und 2018) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2019 werden mit Wechselkursen von 2018 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil der laufenden Aktivitäten des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und andere nicht-operative Positionen*

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und wesentlicher Sachanlagen und andere nicht-operative Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste aus zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Minderheitsbeteiligungen und andere bedeutende Rechtsstreitigkeiten.

Wiederkehrender EBITDA*

Der wiederkehrende EBITDA ist eine Kennzahl zur Messung der Leistungsfähigkeit des Konzerns ohne Einmaleffekte. Die Messgrösse ist wie folgt definiert: +/- Betriebsgewinn/-verlust (EBIT)
- Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen
- Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Wiederkehrende EBITDA-Marge*

Wiederkehrender EBITDA dividiert durch den Nettoverkaufsertrag.

Wiederkehrender EBIT*

Der wiederkehrende EBIT ist definiert als Betriebsgewinn (EBIT) bereinigt um Restrukturierungs-, Prozess- und andere Einmalkosten sowie um Wertminderungen auf Betriebsanlagen.

Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) vor Wertminderungen*

Der Betriebsgewinn/-verlust (EBIT) vor Wertminderungen ist eine Kennzahl, die den Ertrag aus dem Stammgeschäft misst unter Ausklammerung von Wertminderungen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil der laufenden Aktivitäten des Konzerns angesehen werden können. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:
+/- Betriebsgewinn (-verlust) (EBIT)
- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Vermögenswerte

Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen*

Der Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen schliesst Wertminderungen und Kapitalgewinne und -verluste aus der Veräusserung von Konzerngesellschaften aus, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil der laufenden Aktivitäten des Konzerns angesehen werden können. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:
+/- Konzerngewinn (-verlust)
- Gewinne oder Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften
- Wertminderungen auf Goodwill und langfristige Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen*

Auf die Aktionäre von LafargeHolcim Ltd entfallender Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Die Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto sind eine Messgrösse für den aufgewendeten Geldfluss zur Erhaltung oder Erweiterung der Sachanlagen. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:
+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung)
+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen
- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow*

Der Free Cashflow ist eine Kennzahl zur Messung der Höhe der durch den Konzern erwirtschafteten flüssigen Mittel, nach Abzug von Geldflüssen für die Erhaltung oder Erweiterung von Sachanlagen. Der Free Cashflow vor IFRS 16 ist wie folgt definiert:
+/- Cashflow aus Geschäftstätigkeit bereinigt um Effekte aus IFRS 16
- Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto
Der Free Cashflow nach IFRS 16 ist wie folgt definiert:
+/- Cashflow aus Geschäftstätigkeit
- Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto
- Rückzahlung von langfristigen Leasingverbindlichkeiten

Nettofinanzschulden („Nettoverschuldung“)*

Die Nettofinanzschulden sind eine Kennzahl zur Messung der finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns, abzüglich der flüssigen Mittel. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:
+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten
- Flüssige Mittel
- Derivative Aktiven (kurzfristig und langfristig)

Investiertes Kapital*

Das investierte Kapital ist eine Kennzahl zur Messung der gesamten investierten Geldanlagen der Aktionäre, Kreditgeber und aller übrigen Geldgeber. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:
+ Total Eigenkapital
+ Nettofinanzschulden
- Zum Verkauf gehaltene Aktiven
+ Zum Verkauf gehaltene Verbindlichkeiten
- Forderungen aus kurzfristiger Finanzierung
- Langfristige Finanzanlagen und sonstige langfristige Aktiven

Nettobetriebsgewinn nach Steuern (NOPAT)*

Der Nettobetriebsgewinn nach Steuern ist eine Kennzahl zur Messung des potenziellen Ertrags des Konzerns, wenn er keine Schulden hätte. Die Messgrösse ist wie folgt definiert:
+/- Nettobetriebsgewinn/(-verlust) (wiederkehrender EBITDA und Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen bereinigt um Abschreibungen auf Betriebsanlagen, aber ohne Wertminderungen auf Betriebsanlagen)
- Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des Steuersatzes des Konzerns auf den oben definierten Nettobetriebsgewinn)

Kapitalrendite (ROIC)*

ROIC ist definiert als Nettobetriebsgewinn nach Steuern (NOPAT) dividiert durch das durchschnittliche investierte Kapital. Der Durchschnitt wird berechnet als Summe des investierten Kapitals zum Beginn und am Ende der Periode, dividiert durch zwei (auf einer rollierenden Zwölfmonatsbasis).

Cash Conversion*

Die Cash Conversion vor IFRS 16 ist wie folgt definiert: Free Cashflow vor IFRS 16 dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA vor IFRS 16.
Die Cash Conversion nach IFRS 16 ist wie folgt definiert: Free Cashflow nach IFRS 16 dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA nach Leasingverhältnissen (bezeichnet als wiederkehrender EBITDA abzüglich Abschreibungen auf Nutzungsrechte).

Wiederkehrende Vertriebsgemeinkosten (SG&A)*

Im wiederkehrenden EBITDA enthaltene Fixkosten, einschliesslich Verwaltungs-, Marketing- und Verkaufskosten, Konzernherstellungs- und Logistikkosten.

Netto-CO2-Emissionen zementgebundener Materialien (kg/Tonne)

Bei den Netto-CO2-Emissionen handelt es sich um CO2-Emissionen, die bei der Kalzinierung der Rohstoffe sowie bei der Verbrennung von traditionell zur Befeuerung von Zementöfen oder für andere Zwecke verwendeten Brennstoffen freigesetzt werden. Zu den zementgebundenen Materialien zählen die für die Klinkerproduktion eingesetzten Volumen, aber auch die in der Zementherstellung verbrauchten sowie extern verkauften oder verarbeiteten mineralischen Bindemittel.

Verarbeiteter Abfall (Millionen Tonnen)

Das Gesamtvolumen der aus Abfall gewonnenen Ressourcen umfasst: alternative Brennstoffe, alternative Rohstoffe, selbst verbrauchte und/oder extern verkaufte und verwendete mineralische Bindemittel, in der Industrie verwendeter Gips, hergestellte und/oder verbrauchte alternative Zuschlagstoffe sowie rezyklierter Asphalt.

Süsswasserentnahme (Liter/Tonne zementgebundener Materialien)

Gesamtvolumen des vom Zementwerk entnommenen Süsswassers dividiert durch das Total des produzierten zementgebundenen Materials.

Häufigkeitsrate unfallbedingter Absenzen (LTIFR)

Anzahl unfallbedingter Absenzen pro Million geleisteter Arbeitsstunden.

*

Nach der Einführung von IFRS 16 für Leasingverhältnisse zum 1. Januar 2019 hat der Konzern die modifizierte retrospektive Methode gewählt, die keine Neudarstellung der Zahlen von 2018 erfordert. Daher wird diese Kennzahl für das Geschäftsjahr 2019 zur besseren Vergleichbarkeit mit „vor IFRS 16“ und „nach IFRS 16“ ausgewiesen.

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Ab dem Gesamtjahr 2018

Like-for-like

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2018 und 2017) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2018 werden mit Wechselkursen 2017 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Wiederkehrende Vertriebsgemeinkosten (SG&A)

Fixkosten im Zusammenhang mit Verwaltungs-, Marketing- und Saleskosten, Konzernherstellungs- und Logistikkosten, die im wiederkehrenden EBITDA enthalten sind.

Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises der Gruppe angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen. 2017 umfasste diese Position auch unmittelbar mit der Fusion zusammenhängende Kosten wie Rechtskosten, Bankgebühren und Beratungskosten, Personalkosten im Zusammenhang mit Sozialplänen und IT-Implementierungskosten.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und anderen nicht-operativen Positionen

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und Sachanlagen und aus anderen nicht-operativen Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder
-verluste von zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Minderheitsbeteiligungen und andere bedeutende Rechtsstreitigkeiten.

Wiederkehrender EBITDA (Gewinn vor Zinsen und Abschreibungen)

Zuvor betrieblicher EBITDA bereinigt, definiert wie folgt:
+/– Betriebsgewinn
– Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen
– Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Wiederkehrende EBITDA-Marge

Wiederkehrender EBITDA dividiert durch den Nettoverkaufsertrag

Betriebsgewinn vor Wertminderungen

+/- Betriebsgewinn (-verlust)
– Wertminderungen auf Goodwill und Vermögenswerte

Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen

+/- Konzerngewinn (-verlust)
– Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften
– Wertminderungen auf Goodwill und Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen

Auf die Aktionäre von LafargeHolcim entfallender Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung)
+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen
– Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow

+/– Cashflow aus Geschäftstätigkeit
– Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Nettofinanzschulden

+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten
– Flüssige Mittel
– Derivative Aktiven (kurzfristig und langfristig)

Investiertes Kapital

Das investierte Kapital ist eine Kennzahl zur Messung der gesamten investierten Geldanlagen der Aktionäre, Kreditgeber und allen übrigen Geldgebern. Es ist wie folgt definiert:
+ Total Eigenkapital
+ Nettofinanzschulden
– Zur Veräusserung gehaltene Aktiven
+ Zur Veräusserung gehaltene Verbindlichkeiten
– Kurzfristige Finanzforderungen und
– Langfristige Finanzinvestitionen und sonstige langfristige Aktiven.

NOPAT (Nettobetriebsgewinn nach Steuern)

+/– Nettobetriebsgewinn (wiederkehrender EBITDA, bereinigt um Abschreibungen auf Betriebsanlagen, aber ohne Wertminderungen auf Betriebsanlagen)
– Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des Steuersatzes des Konzerns auf den oben definierten Nettobetriebsgewinn)

Kapitalrendite („ROIC“)

Nettobetriebsgewinn nach Steuern („NOPAT“) dividiert durch das durchschnittliche investierte Kapital. Der Durchschnitt wird berechnet als Summe des investierten Kapitals zum Beginn der Periode und demjenigen am Ende der Periode, dividiert durch zwei (auf einer rollierenden Zwölfmonatsbasis).

Cash Conversion

Free Cashflow dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA

Definitionen von Nicht GAAP-Konformen Finanzkennzahlen - Resultate zum 1. Halbjahr 2018

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und anderen nicht-operativen Positionen

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und Sachanlagen und aus anderen nicht-operativen Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste von zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Minderheitsbeteiligungen.

Like-for-like

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2018 und 2017) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2018 werden mit Wechselkursen 2017 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen. In den Vergleichsperioden umfasste diese Position auch unmittelbar mit der Fusion zusammenhängende Kosten wie Rechtskosten, Bankgebühren und Beratungskosten, Personalkosten im Zusammenhang mit Sozialplänen und IT-Implementierungskosten.

Definitionen von Non-GAAP verwendet in diesem Bericht

Like-for-like

Unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z. B. Devestitionen und Akquisitionen im Jahr 2017 und 2016) und der Währungseinflüsse (Zahlen 2017 werden mit Wechselkursen 2016 umgerechnet, um den Währungseinfluss zu berechnen).

Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Bedeutende Positionen, die aufgrund ihres Ausnahmecharakters nicht als inhärenter Bestandteil des laufenden Leistungsausweises des Konzerns angesehen werden können, beispielsweise strategische Restrukturierungen oder wesentliche Positionen im Zusammenhang mit Kartellstrafen und anderen geschäftsbezogenen Rechtsfällen. 2017 und 2016 umfasste diese Position auch unmittelbar mit der Fusion zusammenhängende Kosten wie Rechtskosten, Bankgebühren und Beratungskosten, Personalkosten im Zusammenhang mit Sozialplänen und IT-Implementierungskosten.

Gewinn/Verlust aus Veräusserungen und anderen nicht-operativen Positionen

Umfasst Kapitalgewinne oder -verluste aus der Veräusserung von Konzernunternehmen und Sachanlagen und aus anderen nicht-operativen Positionen, die nicht unmittelbar mit der normalen Geschäftstätigkeit des Konzerns zusammenhängen, beispielsweise Bewertungsgewinne oder -verluste von zuvor gehaltenen Eigenkapitalanteilen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Minderheitsbeteiligungen und andere bedeutende Rechtsstreitigkeiten.

Wiederkehrender EBITDA

Zuvor betrieblicher EBITDA bereinigt, definiert wie folgt:

+/– Betriebsgewinn (-verlust)

– Abschreibungen und Wertminderungen auf Betriebsanlagen

– Restrukturierungs-, Prozess-, Implementierungs- und andere Einmalkosten

Wiederkehrende EBITDA-Marge

Wiederkehrender EBITDA dividiert durch den Nettoverkaufsertrag

Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen

+/- Konzerngewinn (-verlust)

– Gewinne/Verluste aus dem Verkauf von Konzerngesellschaften

– Wertminderungen auf Goodwill und Vermögenswerte

Gewinn pro Aktie vor Wertminderungen und Devestitionen

Auf die Aktionäre von LafargeHolcim entfallender Konzerngewinn vor Wertminderungen und Devestitionen dividiert durch die gewichtete durchschnittliche Anzahl ausstehender Aktien.

Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

+ Investitionen zur Erhöhung von bestehenden Kapazitäten oder Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion und Distribution bereits vorhandener Produkte und die Erbringung von Dienstleistungen für diese Produkte (Erweiterung) oder zur Diversifizierung in neue Produkte und Märkte (Diversifizierung).

+ Investitionen zur Erhaltung der Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken, die möglicherweise zu einer Änderung der resultierenden Geldflüsse führen.

– Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen

Free Cashflow

Zuvor „betrieblicher Free Cashflow“, definiert wie folgt:

+/– Cashflow aus Geschäftstätigkeit

– Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen netto

Nettofinanzschulden

+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusive derivativer Verbindlichkeiten

– Flüssige Mittel

– Derivative Aktiven

Investiertes Kapital

+ Nettoumlaufvermögen

+ Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures

+ Sachanlagen

+ Goodwill

+ Immaterielles Anlagevermögen

+ Latente Steueraktiven

+ Vermögensüberschüsse aus Personalvorsorgeeinrichtungen

– Kurzfristige Rückstellungen

– Verpflichtungen aus leistungsorientierten Vorsorgeplänen

– Latente Steuerverbindlichkeiten

– Langfristige Rückstellungen

Nettobetriebsgewinn nach Steuern („NOPAT“)

+/– Nettobetriebsgewinn (wiederkehrender EBITDA, bereinigt um Abschreibungen auf Betriebsanlagen, aber ohne Wertminderungen auf Betriebsanlagen)

– Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des Steuersatzes des Konzerns auf den oben definierten Nettobetriebsgewinn)

Kapitalrendite („ROIC“)

Nettobetriebsgewinn nach Steuern („NOPAT“) dividiert durch das durchschnittliche investierte Kapital. Der Durchschnitt wird berechnet als Summe des investierten Kapitals zum Beginn der Periode und demjenigen am Ende der Periode, dividiert durch zwei (auf einer rollierenden Zwölfmonatsbasis).

Cash Conversion

Free Cashflow dividiert durch den wiederkehrenden EBITDA.

Definitionen von Non-GAAP - Vorangegangene Quartale

Pro-Forma Finanzinformationen (seit der Veröffentlichung der Resultate zum vierten Quartal, d.h. 2. März 2017)

Die Pro-Forma-Finanzinformationen für das am 31. Dezember abgeschlossene Geschäftsjahr reflektieren die Fusion zwischen Holcim und Lafarge, wie wenn diese bereits am 1. Januar 2015 stattgefunden hätte.

Die Pro-Forma-Finanzinformationen wurden hergeleitet von:
– den geprüften Finanzinformationen von LafargeHolcim für das am 31. Dezember 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr; und
– dem in Schweizer Franken umgerechneten Lafarge-Zwischenabschluss per 30. Juni 2015 für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres.

Die Pro-Forma-Finanzinformationen beinhalten zudem auch die folgenden Effekte:
– die finanzielle Auswirkung der zehn Tage zwischen dem 1. Juli und dem 10. Juli 2015 (Datum der Fusion);
– die Auswirkungen der Fair Value Anpassungen für die Periode der ersten sechs Monate, die am 30. Juni 2015 endete. Diese betreffen hauptsächlich langfristige Finanzschulden sowie Abschreibungen von Sachanlagen;
– die fusionsbedingte Veränderung des Konsolidierungskreises (hauptsächlich die Vollkonsolidierung der Geschäfte in China und Nigeria); und
– die durchgeführten Veräusserungen aufgrund von Anpassungen des globalen Portfolios des Konzerns, die in der zweiten Hälfte des Jahres 2015 abgeschlossen wurden. Dies betraf hauptsächlich die Veräusserung von Geschäften in Europa, Nordamerika, Brasilien und den Philippinen an CRH.

Die Pro-Forma-Finanzinformationen berücksichtigen nicht die Auswirkungen der Neubewertung nach der Erwerbsmethode (Purchase accounting) auf den betrieblichen EBITDA, welche hauptsächlich an der Neubewertung der Vorräte entstanden.

Pro-Forma Finanzinformationen (seit der Veröffentlichung der Resultate zum dritten Quartal, d.h. 4. November 2016)
Die Pro-Forma-Finanzinformationen für das am 30. Sept 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr reflektieren die Fusion zwischen Holcim und Lafarge, wie wenn diese bereits am 1. Januar 2015 stattgefunden hätte.
 
Die Pro-Forma-Finanzinformationen wurden hergeleitet von:
– den ungeprüften Finanzinformationen von LafargeHolcim für die am 30. Juni 2015 abgeschlossene Zwischenberichtsperiode;
– dem Lafarge-Zwischenabschluss per 30. Juni 2015 für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres, der in Schweizer Franken umgerechnet wurde; und
 
Die Pro-Forma-Finanzinformationen beinhalten zudem auch die folgenden Effekte:
– die finanzielle Auswirkung der zehn Tage zwischen dem 1. Juli und dem 10. Juli 2015 (Datum der Fusion);
– die Auswirkungen von  Fair Value Anpassungen für die Periode der ersten sechs Monate, die am 30. Juni 2015 endete. Diese betreffen hauptsächlich langfristige Finanzschulden sowie Abschreibungen von Sachanlagen;
– die fusionsbedingte Veränderung des Konsolidierungskreises (hauptsächlich die Vollkonsolidierung der Geschäfte in China und Nigeria); und
– die durchgeführten Veräusserungen aufgrund von Anpassungen des globalen Portfolios des Konzerns, die in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgeschlossen wurden. Dies betraf hauptsächlich die Veräusserung von Geschäften an CRH in Europa, Nordamerika, Brasilien und den Philippinen.
Pro-Forma Finanzinformationen (seit der Veröffentlichung der Resultate zum zweiten Quartal, d.h. 5. August 2016)
Die Pro-Forma Finanzinformationen für das am 30. Juni 2015 abgeschlossene Geschäftsjahr reflektieren die Fusion zwischen Holcim und Lafarge, als hätte diese bereits am 1. Januar 2015 stattgefunden.
 
Die Pro-Forma Finanzinformationen wurden hergeleitet aus:
– den ungeprüften Finanzinformationen von LafargeHolcim für den Zeitraum bis 30. Juni 2015;
– dem Lafarge-Zwischenabschluss per 30. Juni 2015 für die ersten 6 Monate des Geschäftsjahres, der in Schweizer Franken umgerechnet wurde; und
 
Die Pro-Forma Finanzinformationen beinhalten zudem:
– die Auswirkungen von Fair Value Anpassungen für den sechsmonatigen Zeitraum bis 30. Juni 2015. Diese betreffen hauptsächlich langfristige Finanzschulden sowie Abschreibungen von Sachanlagen;
– die fusionsbedingte Veränderung des Konsolidierungskreises (hauptsächlich die Vollkonsolidierung der Geschäfte in China und Nigeria); und
– die Veräusserungen im Rahmen der Anpassung des globalen Portfolios des Konzerns, die in der zweiten Jahreshälfte 2015 abgeschlossen wurden. Dies betraf hauptsächlich die Veräusserung von Geschäften an CRH in Europa, Nordamerika, Brasilien und den Philippinen.
Like-for-like (seit der Veröffentlichung der Resultate zum vierten Quartal, d.h. 2. März 2017)

Like-for-like bedeutet auf vergleichbarer Basis unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z.B. Veräusserungen in 2016) und des Währungseinflusses (2016 Zahlen werden mit 2015 Fremdwährungsumrechnungskursen umgerechnet, um den Währungseinfluss zu kalkulieren). Die Veränderungen des Konsolidierungskreises aufgrund der Fusion mit Lafarge wurden bereits in den Pro-Forma Finanzinformationen reflektiert.

Like-for-like (seit der Veröffentlichung der Resultate zum dritten Quartal, d.h. 4. November 2016)

Like-for-like, das heisst auf vergleichbarer Basis unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie  z.B. Veräusserungen in 2016) und des Währungseinflusses (2016 Zahlen werden mit 2015 Fremdwährungsumrechnungskursen umgerechnet, um den Währungseinfluss zu kalkulieren). Die Veränderungen des Konsolidierungskreises aufgrund der Fusion mit Lafarge wurden bereits in den Pro-Forma Finanzinformationen reflektiert.

Like-for-like (seit der Veröffentlichung der Resultate zum zweiten Quartal, d.h. 5. August 2016)

Like-for-like, das heisst auf vergleichbarer Basis unter Ausklammerung des veränderten Konsolidierungskreises (wie z.B. die Veräusserung in Südkorea Ende April 2016) und des Währungseinflusses (2016 Zahlen werden mit 2015 Fremdwährungsumrechnungskursen umgerechnet, um den Währungseinfluss zu kalkulieren). Die Veränderungen des Konsolidierungskreises aufgrund der Fusion mit Lafarge wurden bereits in den Pro-Forma Informationen reflektiert.

Betrieblicher EBITDA

Der betriebliche EBITDA ist eine Kennzahl zur Messung der Leistungsfähigkeit der Gruppe. Sie wird wie folgt berechnet:
- BETRIEBSGEWINN vor betriebliche Abschreibungen und Wertminderungen.

Adjustierter betrieblicher EBITDA

Der betriebliche EBITDA adjustiert ist eine Kennzahl zur Messung der Leistungsfähigkeit der Gruppe, bereinigt um Sondereinflüsse wie Merger-, Restrukturierungs- und andere Einmalkosten. Sie wird wie folgt berechnet:
- Betrieblicher EBITDA ohne Merger-, Restrukturierungs- und andere Einmalkosten.

Adjustierte betriebliche EBITDA-Marge

Die betriebliche EBITDA-Marge adjustiert ist eine Kennzahl zur Messung der Rentabilität der Gruppe. Sie wird wie folgt berechnet:
- Betriebliche EBITDA Marge ohne Merger-, Restrukturierungs- und andere Einmalkosten.

Merger- und Restrukturierungskosten und andere Einmaleffekte
Merger, Restrukturierungs- und andere Einmalkosten sind eine Kenngrösse zur Identifikation der Auswirkungen der Fusion und anderer Sondereffekte. Diese Kosten werden wie folgt definiert:
- Fusionsbezogene Kosten wie z.B. Rechtsberatungskosten, Bankkosten und andere Beratungskosten sowie Personalaufwand im Zusammenhang mit fusionsbezogenen Entlassungsplänen; und
- Restrukturierungskosten sowie andere einmalige Kosten wie Personalaufwand im Zusammenhang mit anderen Entlassungsplänen.
Free Cash Flow
Der Free Cash Flow ist eine Kennzahl zur Messung der Erwirtschaftung von Flüssigen Mitteln, vor Dividenden (inklusive nicht beherrschende Anteile), Veränderung der Finanzverbindlichkeiten und des Aktienkapitals. Er ist wie folgt definiert:
+/- Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
+/- Geldfluss aus Investitionstätigkeit
+/- Veränderung eigene Aktien LafargeHolcim
+/- Reduktion (Erhöhung) Beteiligung an bestehenden Konzerngesellschafte
Betrieblicher Free Cash Flow
Der betriebliche Free Cash Flow ist eine Kennzahl zur Messung der Erwirtschaftung von Flüssigen Mitteln durch die Gruppe, nach Abzug von Geldflüssen für die Erhaltung oder Erweiterung von Sachanlagen. Er ist wie folgt definiert:
+/- Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
- Erweiterungsinvestitionen und Investitionen zur Erhaltung der Substanz und Konkurrenzfähigkeit netto
Erweiterungsinvestitionen und Investitionen zur Erhaltung der Substanz und Konkurrenzfähigkeit netto
Die Netto Erweiterungsinvestitionen und Investitionen zur Erhaltung der Substanz und Konkurrenzfähigkeit ist eine Messgrösse für den aufgewendeten Geldfluss zur Erhaltung oder Erweiterung der Sachanlagen. Sie sind wie folgt definiert:
+ Investitionen zur Erhöhung von Kapazitäten, die Schaffung zusätzlicher Kapazitäten für die Produktion, Distribution oder die Erbringung von Dienstleistungen von bereits existierenden Produkten, sowie die Diversifikation in neue Produkte und Märkte
+ Investitionen um die Funktionsfähigkeit bestimmter Komponenten, Baugruppen, Ausrüstungen, Produktionslinien oder von ganzen Werken zu erhalten, welche allenfalls, jedoch nicht zwingend, in einer Änderung der resultierenden Geldflüsse resultieren.
- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen
CAPEX
CAPEX ist eine Kenngrösse zur Messung der Aufwendungen, welche zu einer Erhöhung der Sachanlagenbasis führen, mit dem Ziel die Produktionsmittel vollständig oder teilweise zu ersetzen, die Produktivität der existierenden Produktionsmittel zu erhöhen, die Produktionskapazität auszubauen, in neue Produkte zu diversifizieren oder um die Einhaltung von internen und externen Sicherheits- oder Umweltrichtlinien zu gewährleisten. Diese Kennzahl wird wie folgt berechnet:
+ Kauf von Sachanlagen
+ Kauf von Konzerngesellschaften
+ Kauf von Finanzanlagen, immateriellem und sonstigem Anlagevermögen
+ Erhöhung Beteiligung an bestehenden Konzerngesellschaften
- Aktivierte Merger- und Implementierungskosten
Aktivierte Merger- und Implementierungskosten

Aktivierte Merger- und Implementierungskosten sind eine Kennzahl zur Messung der Merger- und Implementierungskosten, welche in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) kapitalisiert wurden. Sie sind wie folgt definiert:
- Aktivierte fusionsbezogene Kosten.

Nettofinanzschulden
Die Nettofinanzschulden sind eine Kennzahl zur Messung der finanziellen Verbindlichkeiten der Gruppe, abzüglich der flüssigen Mittel. Die Kennzahl ist wie folgt definiert:
+ Finanzverbindlichkeiten (kurzfristig und langfristig) inklusiv Derivative Verbindlichkeiten
- Flüssige Mittel
- Derivative Aktiven
Bereinigter Konzerngewinn

Der bereinigte Konzerngewinn ist eine Kennzahl zur Messung des Konzerngewinns vor Einmaleffekten. Die Kennzahl ist wie folgt definiert:

+/– Konzerngewinn (-verlust);
– Mergerkosten;
– Andere Einmaleffekte über CHF 50 Millionen im Einzelfall;
– Vorfälligkeitsprämien; und
– Gewinne und Verluste aus Veräusserungen und Wertminderungen.
Bereinigter Gewinn pro Aktie

Der bereinigte Gewinn pro Aktie ist eine Kennzahl, welche die theoretische Rentabilität pro ausstehende Aktie basierend auf dem bereinigten Konzerngewinn misst. Sie wird definiert als bereinigter Konzerngewinn (Anteil Aktionäre LafargeHolcim Ltd) dividiert durch die gewichtete Anzahl ausstehender Aktien.

Investiertes Kapital

Das Investierte Kapital ist eine Kennzahl zur Messung der gesamten investierten Geldanlagen der Aktionäre, Kreditgeber und allen übrigen finanziellen Geldgebern. Es ist wie folgt definiert:
+ Forderungen;
+ Vorräte;
+ Rechnungsabgrenzungen und andere kurzfristige Forderungen (ohne laufende Einkommenssteuerforderungen);
+ Langfristige Finanzanlagen;
+ Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures;
+ Sachanlagen;
+ Goodwill;
+ Immaterielles Anlagevermögen;
+ Sonstiges Anlagevermögen;
– Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen;
– Andere kurzfristige Verbindlichkeiten;
– Kurzfristige Rückstellungen;
– Verpflichtungen aus leistungsorientierten Plänen; und
– Langfristige Rückstellungen.

Nettobetriebsgewinn nach Steuern ("NOPAT")

Der Nettobetriebsgewinn nach Steuern (“NOPAT”) ist eine Kennzahl zur Messung des potentiellen Ertrags des Konzerns, wenn dieser keine Finanzschulden hätte. Dieser ist wie folgt definiert:
+/– Nettobetriebsgewinn (Konzerngewinn (-verlust) vor Steuern, bereinigt um das Finanzergebnis aber inklusive Zinsertrag auf Flüssigen Mitteln und Wertschriften); und
– Steuern (Steuern berechnet mittels Anwendung des länderspezifischen Steuersatzes auf den Nettobetriebsgewinn nach Abzug von Zinsaufwand).

Kapitalrendite ("ROIC")

Die Kapitalrendite (“ROIC”) ist eine Kennzahl zur Messung der Fähigkeit investiertes Kapital stetig effizient einzusetzen. Er wird definiert als Nettobetriebsgewinn nach Steuern geteilt durch das durchschnittlich investierte Kapital. Der Durchschnitt wird berechnet als Summe des investierten Kapitals zum Beginn der Periode und demjenigen am Ende der Periode, dividiert durch zwei (auf einer rollierenden 12 Monats Basis).

Nettoumlaufvermögen
Das Nettoumlaufvermögen ist eine Kennzahl, die angibt, ob der Konzern über kurzfristige Vermögenswerte verfügt, um seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu decken. Es ist definiert als:
+ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen;
+ Vorräte;
+ Rechnungsabgrenzungen und andere kurzfristige Forderungen;
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen;
- Verbindlichkeiten für laufende Ertragsteuern; und
- Andere kurzfristige Verbindlichkeiten.
Betriebliches Nettoumlaufvermögen
Das betriebliche Nettoumlaufvermögen ist eine Kennzahl, welche die Höhe des flüssigen Kapitals misst, die der Konzern für seine täglichen Geschäfte zur Verfügung hat. Es ist definiert als:
+ Forderungen aus Lieferungen und Leistungen;
+ Vorräte; und
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.
Synergien

Synergien sind ein Indikator, der die Wertschöpfung misst, die direkt oder indirekt durch die Fusion von Lafarge und Holcim angetrieben wird. Diese Synergien werden ohne den Effekt von Implementierungskosten dargestellt.